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Die PhantombilderWir waren allein im Haus, als ich dem Alten die Spritze gab, und dabei erinnerte ich mich – oder ein anderer, bequem in mir aufgestützt, erinnerte sich – an die Hunderte von Spritzen, die ich in der Kommandantur von Santa Maria Betrunkenen, Hysterikerinnen und Verunglückten gegeben hatte, während ich darauf wartete, dass irgendein nebulöser Gerichtsmediziner erschien oder Doktor Díaz Grey kam, damals noch ledig und wach zu jeglicher Stunde, und mich jedesmal, ohne zu lächeln oder sich aufzuhalten, fragte:
(Juan Carlos Onetti: Dejemos hablar al viento, Bruguera, Barcelona 1979 / Lassen wir den Wind sprechen, Suhrkamp, Frankfurt 1986) Enviar página | Versión para imprimir | 948 lecturas
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